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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
radioWissen

Magnus Hirschfeld Pionier der Sexualforschung Der Neue Mann Total von der Rolle? Das Kalenderblatt 28.10.1869 Periodensystem der Elemente veröffentlicht Von Hellmuth Nordwig . Magnus Hirschfeld - Pionier der Sexualforschung Autorin: Justina Schreiber/ Regie: Sabine Kienhöfer Er war ein Vorkämpfer der Homosexuellen-Bewegung und bereitete die Grundlagen für eine neue Disziplin, die Sexologie. Begonnen hat Magnus Hirschfeld, der Sohn eines jüdischen Sanitätsarztes, als Mediziner. Bald jedoch widmete er sich immer mehr seiner politischen Mission. Er gründete 1897 das "Wissenschaftlich-humanitäre Komitee", die erste Schwulen-Organisation weltweit, und kämpfte für Straffreiheit für Homosexuelle, sprich: die Aufhebung des Paragraphen 175. Magnus Hirschfeld vertrat die Position, dass Homosexualität natürlich, nämlich ein "drittes Geschlecht" sei. Rastlos hielt er Vorträge, führte Reihen-Befragungen durch und sammelte Fallbeispiele. Letzteres - nicht ganz uneigennützig - durchaus in einschlägigen Etablissements. In seinem 1919 in Berlin eröffnetem Institut für Sexualwissenschaft gab es Beratung rum ums Thema Sex, auch für Frauen und Heterosexuelle. Er war eine starke Leitfigur für den Emanzipationskampf sexueller Minderheiten, bis ihn die Nationalsozialisten 1933 aus Deutschland vertrieben - er geriet lange in Vergessenheit und wurde erst in den 1980er-Jahren wiederentdeckt. Selbst wenn es seinen zahlreichen Publikationen hie und da an gedanklicher Stringenz mangelt - Hirschfelds Verdienst ist unbestritten. BR 2019 Der Neue Mann - Total von der Rolle? Autor: Michael Zametzer/ Regie: Martin Trauner Was macht den Mann heute aus? Eine Frage, die sich Männer in früheren Zeiten so nicht stellen mussten. Ihre Rolle in Gesellschaft und Familie war klar definiert und über Jahrhunderte tradiert: Sie waren die Ernährer, die Oberhäupter, die Vorstände. Diese monolithischen Rollenmuster sind ins Wanken geraten. Zwar bringt in Deutschland auch heute noch meist der Mann das Geld nach Hause. Aber je größer die emanzipatorischen Fortschritte der Frau sind, umso mehr beeinflussen sie auch die Suche nach einer "neuen" Männlichkeit - für viele Männer ein Spagat: zwischen traditionellem Ernährer und modernem Partner, beruflich erfolgreichem Macher und sensiblem Vater - selbstbewusst und selbstkritisch, cool und einfühlsam zugleich. Das Problem der Männer bei dieser Rollensuche: Es fehlt ihnen an Vorbildern. BR 2018 Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Aus Tod wird Leben - Die Bedeutung von Aas für Artenvielfalt Von Uschi Klement und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha .

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Die halbe Erde unter Schutz Neue Pläne, um Arten und Klima zu retten Von rauchenden Schloten zum Klimagesetz Die Geschichte der deutschen Umweltpolitik Das Kalenderblatt 28.10.1869 Periodensystem der Elemente veröffentlicht Von Hellmuth Nordwig . Die halbe Erde unter Schutz - neue Pläne, um Arten und Klima zu retten Autor: Marko Pauli / Regie: Irene Schuck Umweltorganisationen in aller Welt fordern, mehr und größere Gebiete des Planeten unter Schutz zu stellen, um so Arten zu schützen und gleichzeitig die Erderwärmung zu verlangsamen. Eric Dinerstein, US-amerikanischer Biologe und Sachbuchautor, hat mit einem internationalen Team von Wissenschaftlern eine Strategie entwickelt, die aufzeigt, wie und mit welchen Mitteln es möglich wäre, die nötigen rund 50 Prozent der Erdoberfläche unter Schutz zu stellen. Dies sei der einfachste und günstigste Weg, um den Klimawandel aufzuhalten und gleichzeitig das derzeit stattfindende sechste große Artensterben zu verlangsamen. Wie steht es um die globale biologische Vielfalt und wie hat sie sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Das zeigt der Living Planet Index an, bei dem die Wirbeltierarten der Erde gezählt werden. Günther Mitlacher vom veranstaltenden WWF erklärt den Stand der Dinge. Auch in Deutschland verschlechtert sich der Zustand der Natur zunehmend. Dem deutschen Wald etwa geht es schlecht wie lange nicht, berichtet Professor Pierre Ibisch. Und Kim Detloff vom BUND erlebt immer wieder, wie die Meeres-Ökosysteme selbst dort keinen Schutz erfahren, wo sie offiziell Schutzgebiete sind. Von rauchenden Schloten zum Klimagesetz - die Geschichte der deutschen Umweltpolitik Autorin: Renate Ell / Regie: Christiane Klenz 1971 ist ein Schlüsseljahr für die Umweltpolitik in beiden Teilen Deutschlands: Im Westen formuliert die Bundesregierung unter Willy Brandt erstmals ein Umweltprogramm, im Osten finden die ersten Wochen der sozialistischen Landeskultur statt. Aber während dieser Elan im Osten sehr bald zum Erliegen kommt und Umweltdaten unter Verschluss bleiben, gibt es im Westen immer neue Grenzwerte und Gesetze. Der wichtigste Treiber der Umweltpolitik sind zunächst offensichtliche Missstände: Abwässer in Flüssen, "dicke Luft" in Städten, Krankheiten, Waldsterben. Ebenso wichtig sind wissenschaftliche Erkenntnisse als Treiber der Umweltpolitik: Daten für alles, was man nicht sehen oder riechen kann, und zu den Auswirkungen von Schadstoffen. Mit dem Abkommen zu grenzüberschreitenden Luftschadstoffen wird die Umweltpolitik 1979 international; mitten im Kalten Krieg spielt sie damit sogar eine Rolle in der Friedenspolitik. Ab den 1990er-Jahren sind viele Umweltprobleme nicht mehr offensichtlich: Die Luft ist klar, der Klimawandel nur eine Bedrohung in ferner Zukunft. Dazu passt ein neuen politisches Werkzeug: Umweltziele, die es in einigen Jahren zu erreichen gilt - was nicht immer klappt. Doch der Faktor Zeit ist inzwischen ein weiterer Treiber der Umweltpolitik geworden: Je weniger wir heute schaffen, desto größer sind die Probleme zukünftiger Generationen. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Abdurrahman Gümrükçü, ehemaliger Gastarbeiter Wiederholung um 22.05 Uhr . Abdurrahman Gümrükçü kam in den Sechzigern über das Anwerbeabkommen zwischen der BRD und der Türkei nach Bayern. Heute, mit 71, engagiert sich der ehemalige Schreiner in der fränkischen Lokalpolitik und hält Vorträge über seine Zeit als Gastarbeiter.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Virtuelle Psychotherapie Sprechstunde bei App und Co. Von Daniela Remus . Ob Apps, Online-Therapien oder Chat Bots: Nicht erst seit der Coronapandemie boomen sehr unterschiedliche digitale Angebote, um psychische Störungen und Erkrankungen aufzuspüren und zu behandeln. Die Qualität der Anwendungen ist unterschiedlich: Manche funktionieren als Ergänzung zu einer herkömmlichen Psychotherapie, andere dagegen versprechen ein Plus an psychischer Gesundheit, ohne wissenschaftliches Fundament für diese Behauptung, und wieder andere bieten die Kommunikation mit einem Algorithmus an, mit einem Chat Bot. Kritiker bemängeln die Unübersichtlichkeit des Marktes und die Probleme, die sich daraus für labile oder psychisch kranke Menschen ergeben können. Dennoch ist der Markt für alle Anbieter offen. Welchen Vorteil bieten diese digitalen Angebote? Werden die Menschen in Zukunft schneller therapeutisch versorgt? Oder gefährden die digitalen Angebote tatsächlich die psychische Gesundheit der Ratsuchenden? Redaktion: Susanne Poelchau

18.30 Uhr
radioMikro

Wunderlampe Die Ratesendung in radioMikro Von und mit Geli Schmaus und Cornelia Neudert Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Wilma, die Minifee Die große Reise Von Meike Haas Erzählt von Komi Mizrajim Togbonou Wilma, die Minifee (4/5): Die große Reise Jurij schaut gerne Landkarten an und träumt von weit entfernten Ländern. Von der Minifee wünscht er sich eine Reise auf einen anderen Kontinent.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Alexandra Martini und Roderich Fabian

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Sie sind großbürgerlich, kleinbürgerlich, patriotisch, liberal, kunstbeflissen, unternehmerisch, emanzipiert, modern, konventionell, jüdisch, preußisch, süddeutsch: die Effingers. Gabriele Tergit schrieb den Jahrhundertroman einer Familie. Die Kritik feierte das Buch euphorisch - leider erst 70 Jahre nach Erscheinen. Katja Bürkle liest vier Teile Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Dieser Roman beginnt mit einem Brief des jungen Paul Effinger im Jahr 1878. Er endet mit einem Brief des alten Paul Effinger im Jahr 1942 (und dann gibt es noch Nachkriegsepilog). Dazwischen liegen Firmengründungen und Pleiten, Weltkriege und Revolutionen, Geburten, Tod, Mord, gebrochene Herzen und offene Beziehungen, Bismarck, der Kaiser, Revolution, die Weimarer Republik, Hitler. Und auch Menu-Folgen, Inneneinrichtungen, Kleidermoden. "Effingers" holen uns direkt hinein in den Alltag der Zeit. Es sollte der große Roman über alles werden, an dem Gabriele Tergit (1894-1982) seit Anfang der 1930er Jahre schrieb, seit ihrem Erfolg mit "Käsebier erobert den Kurfürstendamm". "Effingers" würde über Epochen und Generationen hinweg von einem bürgerlichen Milieu erzählen, das Deutschland geprägt hatte. Tergit konnte damals nicht ahnen, dass die SA sie wenig später ins Visier nehmen, dass sie ihr 900-Seiten-Werk über Jahre hinweg in Hotelzimmern, im Exil, weiterschreiben würde, dass zum Schluss auch der Zivilisationsbruch des Holocaust den Weg ins Buch finden musste. Nicht wenige ihrer lebenslustigen, rechtschaffenen, geistreichen, merkwürdigen Effingers werden ermordet. Als das Buch 1951 erschien, wollte kaum einer es verkaufen und kaum einer es lesen. Für Verdrängungsprozesse war es nicht geeignet. In den 1970er Jahren erhielt es etwas mehr Aufmerksamkeit - eine Zeitlang. Aber erst seit dem letzten Jahr, mit der Neuauflage im Schöffling Verlag, ist die Literaturkritik sich einig: dieser Roman gehört in den Kanon. Gerade haben die Münchner Kammerspiele das Werk für die Bühne adaptiert. In der klassischen Lesung sind vier große Ausschnitte zu hören: um die Gründerjahre 1878 bis 1885 geht es im ersten Teil, um Hochzeiten und andere Erfolge zwischen 1885 und 1900 im zweiten, um das Chaos der Jahre nach dem Ersten Weltkrieg im dritten und um die NS-Zeit im vierten Teil. Es liest Katja Bürkle, die das umfangreiche Personal und die vielen schnellen und zeitgeistigen Dialoge souverän gestaltet. Die Regie führte Irene Schuck. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp (BR 2020). Auch im Podcast - zusammen mit einer Lesung aus Tergits Erinnerungen "Etwas Seltenes überhaupt".

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Abdurrahman Gümrükçü, ehemaliger Gastarbeiter Wiederholung von 16.05 Uhr . Abdurrahman Gümrükçü kam in den Sechzigern über das Anwerbeabkommen zwischen der BRD und der Türkei nach Bayern. Heute, mit 71, engagiert sich der ehemalige Schreiner in der fränkischen Lokalpolitik und hält Vorträge über seine Zeit als Gastarbeiter.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 29.10.1959: Die erste Asterix-Folge erscheint .

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Johannes Brinkmann: "Hexapoda - Irreale Sequenzen" (Mitglieder der Staatsphilharmonie Nürnberg); Bernhard Weidner: Zwei italienische Fantasien (Marije Grevink, Violine; Via Nova-Chor München); Günter Horn: "variations on a proper major melody" (Günter Horn, Gitarre); Joachim F. W. Schneider: Tenebrae nach Gedichten von Paul Celan (Judith Arens, Sopran; Ensemble für Neue Musik - Hochschule für Musik Würzburg: András Hamary); Jürgen Schmitt: "Beta-Sonate" (Jürgen Schmitt, Realisation); Karola Obermüller: "Kalpa * Pralaya" (Dipak Sharma, Bansari; Sunil Banerjee, Sitar; Subrata Manna, Mridangam; Arcis-Ensemble: Ulrich Nicolai)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Antonín Dvorák: "Der Wassermann", op. 107 (Concertgebouw-Orchester Amsterdam: Nikolaus Harnoncourt); Bohuslav Martinu: Klavierquintett Nr. 2 (Ivan Klánský, Klavier; Kocian Quartett); Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 4 D-Dur, BWV 1069 (Boston Baroque: Martin Pearlman); Ludwig van Beethoven: Streichquartett B-Dur, op. 18, Nr. 6 - "La Malinconia" (Jerusalem Quartet); Hugo Alfvén: "Der verlorene Sohn", Suite (Philharmonisches Orchester Stockholm: Neeme Järvi)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Henry Purcell: "The Gordian Knot Untied", Schauspielmusik (The Parley of Instruments: Roy Goodman); Gabriel Fauré: Sonate d-Moll, op. 109 (Steven Isserlis, Violoncello; Connie Shih, Klavier); Max Reger: Suite im alten Stil F-Dur, op. 93 (Bamberger Symphoniker: Horst Stein)

04.58 Uhr
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